4th of July Feier 2026
Dieses Jahr stand die 4th of July-Feier des AmerikaHauses NRW im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Genau 250 Jahre nach Verabschiedung der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung kamen über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in den Kölner Rheinterrassen zusammen, um dieses historische Ereignis gemeinsam zu würdigen.
Vor der Kulisse des Rheins und des Doms eröffneten die Direktorin des AmerikaHauses NRW, Viktoria Harbecke, und der Vorstandsvorsitzende Dr. Ingo Wolf den Abend. Anschließend richtete US-Generalkonsulin Preeti V. Shah das Wort an die Gäste: “On America’s 250th anniversary, Germany and the U.S. stand together. The innumerable links between our countries are the mortar of our partnership. They bind our countries together, ensuring that whatever the challenges, we will never drift far from one another. The roots are too deep, the ties are too strong, and the mutual benefits are too great." Auch der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester betonte in seiner Rede, dass die transatlantischen Beziehungen nicht weniger wichtig würden, selbst wenn sie derzeit weniger verlässlich erschienen. Umso mehr sei es unsere gemeinsame Aufgabe, sie weiter zu pflegen und zu entwickeln.
Nordrhein-Westfalens Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, der das zweite Jahr in Folge bei der 4th of July-Feier zu Gast war, dankte den USA für ihren historischen Beitrag zur Entwicklung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand in Deutschland. Er erklärte: „Die Stärke der USA lag immer im Konzept empire by invitation, also der eigenständigen Nachfolge von freien Partnern aus Überzeugung - nicht in der plumpen militärischen oder wirtschaftlichen Stärke.“ Außerdem gab er den Gästen einen Gedanken mit auf den Weg, der den Geist des Abends treffend zusammenfasste: „Auftrag für die Zukunft: Wenn wir von besseren Beziehungen träumen, dann sollten wir nicht auf Regierungen warten, sondern selbst beginnen.“ Ein starkes Plädoyer dafür, dass die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft nicht allein in der Politik entsteht, sondern vor allem durch Begegnungen, Austausch und das Engagement jedes Einzelnen.
Im Anschluss kamen die Gäste bei einem amerikanischen Buffet mit Hot Dogs, Mac & Cheese und S'mores ins Gespräch. Musikalisch untermalt von der Jazz-Rock-Pop-Band des Landespolizeiorchesters NRW bot der Abend viel Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Zudem konnten die Gäste ihre schönste Erinnerung an die USA auf einer großen Karte festhalten. Mit einem Sing-Along und dem alljährlichen festlichen Feuerwerk zu Bruce Springsteens „Born in the USA“ klang der Abend aus.
Gerade in bewegten Zeiten zeigt sich: Die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA leben vor allem durch den persönlichen Austausch, das gegenseitige Vertrauen und die vielen People-to-People-Verbindungen über den Atlantik hinweg.
Vielen Dank an alle Gäste, Partner und Mitwirkende, die diesen Abend zu einem besonderen Zeichen transatlantischer Verbundenheit gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt unseren Hauptsponsoren ASSIST Scholars, BAUWENS, JTI und koelnmesse, deren großzügige Unterstützung wesentlich zum Gelingen der 4th of July-Feier beigetragen hat. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Bethmann HAL, Czarnowski, Kleinbahn.Koeln, Köln Bonn Airport und KPMG für die wertvolle Unterstützung.
Auf die nächsten 250 Jahre deutsch-amerikanischer Freundschaft!
Fotos © Larissa Neubauer
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