Pressemitteilung

17.09.2009

Tanzende Schüler beim Projekt Dancing to Connect des Amerika Haus NRW
New York zu Gast in NRW: Schüler tanzen mit Profis der Battery Dance Company

„20 Jahre Mauerfall“ – zu diesem Thema tanzen 100 Schüler aus Duisburg und Essen in einem fünftägigen Workshop. Von der ersten Probe bis zur Abschlussaufführung werden sie dabei von professionellen Tänzern der New Yorker Battery Dance Company unterstützt. Initiator des Projektes ist das Amerika Haus e. V. NRW mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft.

Köln, 08.09.2009 – In einem fünftägigen Tanzworkshop begleiten Profitänzer der Battery Dance Company Schülerinnen und Schüler aus fünf Schulen in Duisburg und Essen. Das Ziel: Getanzte Geschichte zu „20 Jahre Mauerfall“. Dem Publikum präsentiert werden die Tänze bei einer Gala am 30. September in der traditionsreichen Essener „Lichtburg“. Tanzen verbindet, das ist die Leitidee des Projekts „Dancing to Connect“, das vom Amerika Haus nach Nordrhein-Westfalen geholt wurde. Unter der Regie von Jonathan Hollander, dem künstlerischen Leiter der Battery Dance Company, sollen Schüler neue Fähigkeiten entdecken und den spielerischen Umgang mit einer neuen Kultur und Sprache erfahren – losgelöst vom schulischen Alltag.

Vom 23. bis 30. September werden die Schüler bei der Entwicklung einer Choreografie betreut. Pro Schule sind je zwei New Yorker Profis vor Ort und leiten die Proben. Das Projekt ist einzigartig in seiner Kombination aus Tanz und Musik und der Zusammenarbeit zwischen Schülern und professionellen Tänzern. „Dancing to Connect“, das bedeutet eine Verbindung zwischen Amerika und Deutschland, zwischen unterschiedlichen Kulturen, zwischen Lehrern verschiedener Schulen und zwischen Schülern unterschiedlichen Alters und Herkunft. Jonathan Hollander, Leiter von „Dancing to Connect“: „Es ist gerade diese ungewöhnliche Mischung, die ich an diesem Projekt liebe. Am Ende entsteht aus unterschiedlichen Gruppen und hundert Individuen ein ganzes Wunder.“

Für die Umsetzung wurden bewusst Schulen aus Essen und Duisburg ausgewählt, die sich in sozial schwachen Stadtgebieten mit hohem Migrationsanteil befinden. Teilnehmen werden aus Essen die Hauptschule am Stoppenberg und die Frida-Levy-Schule sowie aus Duisburg das Sophie-Scholl-Berufskolleg, die Hauptschule Bronkhorst Straße und die August-Thyssen-Realschule.

Organisiert wird das Ereignis in Essen und Duisburg vom Amerika Haus e.V. NRW, die finanzielle Unterstützung kommt vom Bundesministerium für Wirtschaft, der US-Botschaft und Coca-Cola Deutschland. Eveline Metzen, geschäftsführende Direktorin des Amerika Hauses, hat maßgeblichen Anteil an der Realisierung. „Dieses Projekt ist für Nordrhein-Westfalen, dem Standort für Tanz und Musik, genau das richtige. Außerdem hat NRW traditionell eine starke Verbindung mit den USA – gerade in der Kultur. Und als Amerika Haus Verein wollen wir vor allem die Jugendlichen daran teilhaben lassen.“
„Dancing to Connect“ findet seit 2006 jährlich in Deutschland statt und kommt nun erstmals auch nach Nordrhein-Westfalen. Der Startschuss fiel in Freiburg, seitdem war „Dancing to Connect“ in vielen Städten zu Gast. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei stets auf geschichtlichen oder politischen Themen.

Das Amerika Haus e. V. NRW wurde als Nachfolgeinstitution des vom US-State Department geführten und 2007 geschlossenen Amerika Hauses gegründet. Vorsitzende des Vereins ist Jeane Freifrau von Oppenheim, Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers ist Schirmherr.

Pressekontakt:
Kathrin Janisch, Amerika Haus e.V. NRW
Tel.:  0221 - 169 26 350
Mobil: 0177 - 19 81 216

Foto: Nicolas Rogoll

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