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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es ist mir eine große Freude, Ihnen heute den ersten Newsletter in diesem Jahr zukommen zu lassen. Zum einen kann ich mich Ihnen hiermit vorstellen, zum anderen auf die hervorragende Arbeit des Amerika Haus e.V. NRW der vergangenen Wochen hinweisen. Erst vor Kurzem bin ich in die Geschäftsstelle des Amerika Haus Vereins NRW eingezogen, um die Nachfolge von Frau Metzen anzutreten. Ich bin begeisterte Transatlantikerin und freue mich darauf, mit dem Amerika Haus Verein NRW aktuelle politische, kulturelle und wirtschaftliche deutsch-amerikanische Themen und Herausforderungen aufzugreifen und den transatlantischen Dialog mit zu gestalten. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich dabei begleiten würden.
Hier in der Geschäftsstelle im Herzen Kölns hat mich ein engagiertes Team erwartet, das in den vergangenen Wochen fleißig die Stellung gehalten und, wie Sie mir sicherlich zustimmen werden, mit dem Vorstand zusammen ein hervorragendes Programm organisiert hat. Das Programm beinhaltete eine spannende Lesung aus und über New York von Gesine Heinrich und eine Diskussion mit dem außenpolitischen Sprecher der Unionsfraktion Philipp Mißfelder zur Rolle der USA in der deutschen Außenpolitik, moderiert von Dr. Richard Kiessler, Chefredakteur der WAZ Mediengruppe. Christoph von Marschall, USA-Korrespondent für den Tagesspiegel, Washington, D.C. bot im Februar einen innenpolitischen Ausblick auf die amerikanischen Machverhältnisse nach den Kongresswahlen vom vergangenen Dezember. Er stellte dar, dass sich Präsident Obama zur politischen Mitte hin bewegt und, wie Sie im Folgenden werden lesen können, trotz des Machtverlustes im Kongress, an politischer Stärke im Land gewonnen hat. Diese Sichtweise teilte auch Karsten Voigt in seinem praxisbezogenen Vortrag im Historischen Rathaus Münster zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen zur zweiten Hälfte der Amtszeit Obamas, in dem er vor allem die asymmetrische Beziehung zwischen den beiden Ländern betonte und auf die Polarisierung im amerikanischen Wahlkampf hinwies.
Wir bleiben bei der Tradition, die transatlantischen Entwicklungen zu beobachten und zu analysieren. Dazu konnten wir am 10. März 2011 Prof. Roman Frydman, Professor of Economics, New York University, USA, zur Präsentation seines neuen Buches „Beyond Mechanical Markets“ mit anschließendem Gespräch mit Dirk Heilmann, Chefökonom des Handelsblatts, gewinnen. Prof. Frydman gab nicht nur Antworten zum Umgang mit der aktuellen Finanzkrise, die für ihn neue Formen staatlicher Regulierung der Finanzmärkte notwendig macht, ohne dabei die freie Innovationsfähigkeit der Wirtschaft zu gefährden. Vor allem erklärte Prof. Frydman, wie es zur Krise kommen konnte und weshalb diese von gängigen wirtschaftswissenschaftlichen Modellen nicht vorhergesehen wurde. Zum Nachlesen und Vertiefen finden Sie u.a. die gesamte Rede in Thesenform online. Von Frau Nadine Milde, unserer neuen Leiterin der Programmentwicklung des Hauses, wird zudem in Kürze ein weiterführendes Interview mit Prof. Frydman auf unserer Website zu finden sein.
Im Anschluss finden Sie einen Überblick über unsere nächsten Veranstaltungen. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der folgenden Lektüre und würde mich über Ihre Unterstützung, den transatlantischen Dialog voranzutreiben, sehr freuen!
Ihre Tina Höfinghoff
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Impressum
Text: Amerika Haus e.V. NRW Redaktion: Tina Höfinghoff
Gestaltung: Stockheim Media GmbH
Fotos: Archiv Amerika Haus e.V. NRW
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