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Der Amerika Haus e.V. NRW startet in die neue Saison
Sehr geehrte Damen und Herren,
Der Amerika Haus e.V. NRW startet in die neue Veranstaltungssaison 2008 mit neuem Programm und mit neuem Logo. Das Logo symbolisiert die Philosophie des Vereins, transatlantisch und NRW-weit auszustrahlen und sorgt für Wiedererkennbarkeit. Das Programm füllt diese Symbolik mit Leben. Auf dem Plan stehen Diskussionen, Vorträge, Lesungen und Konzerte zu transatlantischen Themen in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur – in ganz NRW. Doch wofür steht der Amerika Haus Verein, was sind seine Ziele und Visionen?
Der Amerika Haus e.V. NRW: Ein Netzwerk für Transatlantiker
Der Verein wurde 2007 als Nachfolgeinstitution des in Köln ansässigen und von der amerikanischen Botschaft geführten Amerika Haus gegründet. Er hat sich unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers als unabhängiges NRW-weites transatlantisches Netzwerk positioniert. Als gemeinnützige Public-Private-Partnership gegründet, engagiert sich der Amerika Haus Verein für die deutsch-amerikanischen Beziehungen: Als Plattform für die Begegnung mit den USA in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft und für persönliche Kontakte. Instrumente für die Förderung des transatlantischen Dialogs zwischen Europa und Nordamerika sind Diskussionsrunden, Werkstattgespräche, Vorträge, Konzerte und viele andere Formate.
„Wir möchten mit dem Amerika Haus e.V. NRW eine Plattform schaffen für ein lokal, regional und überregional wirkendes, breit gefächertes transatlantisches Netzwerk“, so Freifrau von Oppenheim über das Ziel des Vereins, in dem sich schon jetzt viele überzeugte Transatlantiker zusammen gefunden haben. Regionaler Schwerpunkt des Vereins sind das Land Nordrhein-Westfalen und dessen Nachbarregionen – darunter auch Brüssel als Sitz der EU.
Die Themen: Transatlantisch, aktuell und ausgewogen zwischen lokal und global
Der Amerika Haus e.V. NRW will Interesse und Verständnis für Fragen der transatlantischen Beziehungen schaffen und vertiefen – bezogen auf die Region Nordrhein-Westfalen aber auch darüber hinaus. Im Fokus stehen dabei die Themenbereiche Politik, Wirtschaft und Kultur. Neben den bilateralen deutsch-amerikanischen Perspektiven will der Verein internationale Themen aufgreifen und die transatlantischen Inhalte in einen globalen Kontext stellen.
Im Politik-Fokus: Die US-Präsidentschaftswahl
Im Bereich Politik steht ganz aktuell die Präsidentschaftswahl in den USA im Mittelpunkt. Der Amerika Haus e.V. NRW begleitet sie von den Vorwahlen über die Nominierung der beiden Kandidaten McCain und Obama bis hin zum Wahlausgang im November und die Bildung der neuen Regierung in den ersten Monaten 2009. Z.B. mit der Otto-Wolff-Lecture am 29. September 2008 mit dem amerikanischen Außenpolitikexperten John C. Hulsman. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer Reihe, für die die Otto-Wolff-Stiftung gemeinsam mit dem Amerika Haus Verein künftig amerikanische Persönlichkeiten einlädt, um aktuelle US-Themen zu diskutieren.
Im Vordergrund steht die Frage, wie sich die neue Administration und deren Politik auf den Westen und damit auf Europa auswirken werden. Wie stehen die beiden Kandidaten zu den Kernthemen der internationalen Politik und welche Konsequenzen haben Deutschland, Europa und die westlichen Bündnisse zu erwarten? Das Amerika Haus NRW bietet Analysen von und Debatten mit Experten vor allem zu den Themen des US-Präsidentschaftswahlkampfs, die für Europa und Deutschland relevant sind. Wie stellt sich Europa den Herausforderungen einer neuen amerikanischen außenpolitischen Agenda? Unabhängig vom Ausgang der Wahl stehen v.a. die Mitgliedsstaaten der EU vor neuen Anforderungen: Denn beide Präsidentschaftsbewerber werden den Westen stärker in ihre internationalen Strategien und Aktionen einbinden. Wie wird Deutschland hierauf reagieren, wie seine europäischen Nachbarn?
Neben dem Brennpunkt-Thema „US-Wahl“ will der Amerika Haus e.V. NRW weiter gesteckte Inhalte in Vorträgen und Gesprächsrunden aufgreifen: Themen von globaler Bedeutung, wie z.B. Sicherheits- und geostrategische Fragen oder die Zukunft der Energiepolitik. Themen, die für den Westen von Gewicht und unlösbar mit den USA verbunden sind. Themen, die auch Fragen an das Selbstverständnis Europas stellen. Wie z.B. ob die Union zukünftig multilateral Verantwortung übernimmt – vor allem im internationalen Kontext.
Wie beide Seiten im transatlantischen Austausch voneinander ganz konkret lernen können – vor allem auf lokaler und regionaler Ebene – zeigen schließlich Veranstaltungen zu Stadtplanung, Bürgerengagement, Integration und Bildung.
Wirtschaft: Internationale Perspektiven im Blick
In Wirtschaftsfragen ist der Blick auf die USA unausweichlich. Durch den Einfluss der USA auf die internationale Wirtschafts- und Finanzwelt und aufgrund der globalen Verflechtung der Märkte, steht die Globalisierung der Weltwirtschaft auf der Agenda des Amerika Haus Verein NRW.
„Wir wollen Themen mit transatlantischer und internationaler Relevanz, wie z.B. Global Economy, aufgreifen und mit führenden Koryphäen diskutieren“, so Peter Jungen, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, „Im Zentrum steht die Rolle des Westens in der internationalen Wirtschafts- und Finanzarchitektur. Wie geht der Westen z.B. mit der dramatischen Entwicklung der Weltwirtschaft um, in der sich immer mehr Länder erfolgreich aus der Armut befreien?“
Der Amerika Haus Verein hat hierzu beispielsweise den renommierten Wirtschaftsexperten Jagdish Bhagwati von der Columbia University New York nach Köln eingeladen. Professor Bhagwati präsentiert – moderiert von Otto Graf Lambsdorff – die deutsche Ausgabe seines internationalen Bestsellers „In Defense of Globalization“.
Auch im Bereich Wirtschaft soll die bilaterale, deutsch-amerikanische Perspektive stets ergänzt werden um die Diskussion international relevanter Punkte und Ansichten – aber auch um konkrete NRW-bezogene Fragestellungen.
Kultur: Events für mehr transatlantisches Verständnis
Der Kultur widmet sich der Verein in verschiedenen Formaten: mit Konzerten amerikanischer Komponisten, Lesungen und Podiumsdiskussionen rund um Kunst- und Kultur im transatlantischen Kontext.
Den Auftakt bildet ein Konzert der besonderen Art: Der Kölner Konzertgitarrist Lucian Plessner spielt Werke Leonard Bernsteins auf Gitarre. Er moderiert die Musik mit Erzählungen zu Bernstein, seinem Leben, Wirken und Denken. Plessner wurde von dem Komponisten selbst dazu motiviert und autorisiert, ausgewählte Stücke für die Gitarre zu übersetzen.
Nordrhein-Westfalen ist einer der führenden Kulturstandorte Deutschlands und so bildet die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur den dritten Schwerpunkt in den Aktivitäten des Vereins. Mit der Präsentation amerikanischer Künstler und Autoren aber auch in Gesprächsrunden zur Wechselwirkung zwischen amerikanischer und deutscher Kunstszene will der Amerika Haus e.V. NRW das Verständnis amerikanischer Kultur fördern.
Nordrhein-Westfälische Präsenz
„Mit den Veranstaltungen an verschiedenen Orten NRWs geben wir dem Amerika Haus eine neue regionale Präsenz. Denn unser Anliegen ist es, transatlantisch-interessierten Menschen, Vereinen und Unternehmen in NRW die Möglichkeit für Information und Dialog zu geben, aber auch zum Netzwerken“, erläutert Eveline Metzen, geschäftsführende Direktorin des Vereins, das Selbstverständnis des Amerika Haus e.V. NRW.
Das Logo des Vereins wurde von der Agenturgruppe bplusd pro bono für den Verein entwickelt. „Wir freuen uns sehr über das repräsentative Logo, das unsere beiden Anliegen, die transatlantischen Beziehungen zu fördern und NRW-weit auszustrahlen, perfekt symbolisiert“, dankt Eveline Metzen Dr. Günther Lewald, Mitgesellschafter von bplusd, für dessen Engagement.
Das Amerika Haus-Netzwerk: Kuratoren, Mitglieder und Unterstützer
Ein Jahr nach seiner Gründung freut sich der Amerika Haus e.V. Nordrhein-Westfalen über breite Unterstützung von privaten Persönlichkeiten und Unternehmen. Bereits mehr als 30 Sponsoren, Kuratoren und Mitglieder engagieren sich für den Verein. (Unterstützer)
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