»John Lewis. Zur Person«
08.09.2010
Lewis ist der letzte noch Lebende der afroamerikanischen Bürgerrechtler, die an der Seite von Martin Luther King Jr. kämpften. Die Sprecherin des Hauses, Nancy Pelosi, bezeichnete den stellvertretenden Fraktionssprecher der Demokraten im Repräsentantenhaus als „das Gewissen des US-Kongresses“. (Von Daniel Albrecht)
John Robert Lewis wird am 21. Februar 1940 auf einer Farm bei Troy, Alabama, geboren. Seine Kindheit ist geprägt vom ländlichen Leben und der Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung. Als 15-Jähriger hört er vom Busboykott in der 60 Kilometer entfernten Hauptstadt Montgomery. Inspiriert von den Reden Martin Luther King Jr.s organisiert er als Student erste Demonstrationen gegen die Rassentrennung. Bei den Freedom Rides riskiert er sein Leben, als er sich in den Überlandbussen auf die für Weiße reservierten Plätze setzt. Als 23-Jähriger ist er im August 1963 einer der Hauptredner bei dem historischen March on Washington. Zwei Jahre später will er 600 Demonstranten von der Stadt Selma in die alabamische Hauptstadt Montgomery führen, doch der Protestzug wird von der Polizei gewaltsam gestoppt.
1977 bestellt ihn Präsident Jimmy Carter zum Director der nationalen
Freiwilligenorganisation ACTION. Seit 1986 sitzt er als Vertreter des
US-Staates Georgia im Repräsentantenhaus. Als Senior Chief Deputy Whip
der Demokratischen Partei zählt er zu den einflussreichsten Politikern
Washingtons. Für sein gewaltfreies und mutiges Eintreten gegen
Ungerechtigkeit und Diskriminierung ist er mehrfach ausgezeichnet
worden, unter anderem mit der Lincoln Medal des Ford’s Theater in
Washington.
John Robert Lewis wird am 21. Februar 1940 auf einer Farm bei Troy, Alabama, geboren. Seine Kindheit ist geprägt vom ländlichen Leben und der Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung. Als 15-Jähriger hört er vom Busboykott in der 60 Kilometer entfernten Hauptstadt Montgomery. Inspiriert von den Reden Martin Luther King Jr.s organisiert er als Student erste Demonstrationen gegen die Rassentrennung. Bei den Freedom Rides riskiert er sein Leben, als er sich in den Überlandbussen auf die für Weiße reservierten Plätze setzt. Als 23-Jähriger ist er im August 1963 einer der Hauptredner bei dem historischen March on Washington. Zwei Jahre später will er 600 Demonstranten von der Stadt Selma in die alabamische Hauptstadt Montgomery führen, doch der Protestzug wird von der Polizei gewaltsam gestoppt.
1977 bestellt ihn Präsident Jimmy Carter zum Director der nationalen
Freiwilligenorganisation ACTION. Seit 1986 sitzt er als Vertreter des
US-Staates Georgia im Repräsentantenhaus. Als Senior Chief Deputy Whip
der Demokratischen Partei zählt er zu den einflussreichsten Politikern
Washingtons. Für sein gewaltfreies und mutiges Eintreten gegen
Ungerechtigkeit und Diskriminierung ist er mehrfach ausgezeichnet
worden, unter anderem mit der Lincoln Medal des Ford’s Theater in
Washington.

