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16.09.2009 (19:00 - 21:00) · Köln · IHK

Charles Kupchan Georgetown University Washington DC

Otto-Wolff-Lecture

»The West and the Rise of the Rest: Toward a New (Dis)Order?«

Kupchan ist ausgewiesener Kenner der transatlantischen Beziehungen und berät die Obama-Regierung in außenpolitischen Fragen. Als Direktor für europäische Angelegenheiten des wichtigsten außenpolitischen Gremiums der USA, dem National Security Council, hat er zuvor auch die Regierung Clinton beraten.

Charles Kupchan und Ingo Zamperoni bei Otto-Wolff-Lecture des Amerika Haus NRWBei der Otto-Wolff-Lecture analysierte er Obama's Außenpolitik und sprach über die Entwicklungen in den transatlantischen Beziehungen und das Verhältnis des Westens zu den anderen aufsteigenden Mächten. Anläslich der aktuellen Entwicklungen in den USA bei der Gesundheitsreform und den für Europäer kaum nachvollziehbaren vehementen negativen Reaktionen von Republikanern und einem Großteil der Bevölkerung, nahm Kupchan auch dieses Thema unter die Lupe.



Charles Kupchan redet vor Publikum bei Amerika Haus NRW VeranstaltungEr stellte die Kluft innerhalb der Amerikaner bezüglich des konkreten Themas Gesundheitsreform in Zusammenhang mit einer generellen Kluft, die noch immer das Land teile. "Es gibt keine wirkliche politische Mitte in unserer gesellschaft", erklärte Kupchan. Republikaner und Demokraten stehen sich diametral gegenüber in ihren politischen Anischten und diese Teilung zieht sich bis tief in die Bevölkerung hinein."

 

Gast am Mikrofon bei Otto-Wolff-Lecture des Amerika Haus NRWDie Otto-Wolff-Lecture wurde von unserer Vorsitzenden Jeane Freifrau von Oppenheim und der Otto-Wolff-Stiftung ins Leben gerufen zum Andenken an die langjährige Freundschaft zwischen Otto Wolff von Amerongen und Alfred von Oppenheim.

 

Moderation: Ingo A. Zamperoni, ARD-Nachtjournal

 

Fotos: Rudolf Wichert

 

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