28.05.2009 · Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum
Konzert
»State of the Art(ist)«
Das Amy Antin Trio präsentierte Songs über moderne und zeitgenössische Kunst in dem außergewöhnlichen Ambiente der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum.Unter dem Titel „State of the Art(ist)” präsentierte die in New York geborene und in Köln lebende Sängerin, Songwriterin und Malerin Amy Antin gemeinsam mit Philipp Imdahl (Drums) und Bernd Keul (Bass) Lieder über Künstler und ihre Kunst. Inspiriert dazu wurde Amy Antin durch den US-amerikanischen Künstler Mark Rothko, dem sie einen eigenen Liederzyklus widmete.
Die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum zeigen eine in Qualität und Umfang in der deutschen Hochschullandschaft einzigartige Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst. Amerikanische Künstler sind prominent vertreten durch Skulpturen, Graphiken und Gemälde, u.a. von Richard Serra, Sam Francis und Frank Stella . Ein Ort, der einen besonderen Dialog zwischen Amy Antins Musik und Kunst ermöglichte.
Eigens für das Konzert in der Kunstsammlung der RUB sang Amy Antin auch erstmals zwei Songs auf, die sie eigens für die Kunstsammlungen neu komponiert hat: "Out of Imdahl", ein Lied, das sie dem Begründer der Kunstammlungen, Max Imdahl, widmete; und "Diego", ein Song über eine Plastik von Giacometti, die in der Sammlung ausgestellt ist. Die Imdahl-Familie spielte an diesem Abend insgesamt eine ganz besondere Rolle: Philipp Imdahl, der Drummer des Trios, ist ein Sohn des großen Kunstkritikers und auch dessen Mutter widmete Amy Anin zum Schluss des Konzerts eines ihrer Stücke.
Das Publikum war begeistert von der Verbindung zwischen Kunst und Musik und zeigte sich berührt von der Tiefe der Songs. Ob rockige Anklänge oder nachdenkliche Melodien - die Musik von Amy Antin zog alle in ihren Bann.
Bildergalerie: http://www.amerikahaus-nrw.de/Antin-Galerie/

