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12.01.2011 · Köln· Café Central

Gesine Heinrich, freie Sängerin und Schauspielerin

Lesung & Gespräch

»New Yorker Geschichten von Dorothy Parker«

gelesen von Gesine Heinrich, Sängerin und Schauspielerin
moderiert von Angela Spizig, Bürgermeisterin der Stadt Köln

„Parkers Kurzgeschichten gehören zum Feinsten und Intimsten, was im Amerika der 1920er und 30er Jahre geschrieben worden ist.“ (Neue Zürcher Zeitung)

Gesine Heinrich liest Kurzgeschichten von Dorothy ParkerDorothy Parker, 1893 in der Nähe von New York geboren, starb 1967 in einem New Yorker Hotel. Die amerikanische Journalistin und Schriftstellerin Dorothy Parker, Tochter eines deutsch-jüdischen Vaters, ist in Deutschland immer noch zu wenig bekannt. Sie war intellektuell und leidenschaftlich, einsam und mutig, schonungslos entlarvend, scharfsinnig, mitfühlend, tief verletzbar, hoch ironisch und schrieb sich solidarisch mit den gesellschaftlich Diskriminierten. Dorothy Parker schrieb auch über die Liebe. Diese Kurzgeschichten handeln von Angela Spizig (rechts) und Gesine Heinrichselbstgemachtem Unglück und davon, was sich Paare antun, wenn sie zusammen bleiben wollen, obwohl sie gar nicht zusammen passen.  

Gesine Heinrich verwandelte sich während ihrer Präsentation in die verschiedenen Ich-Erzählerinnen aus Dorothy Parkers Erzählungen:  drei Kurzgeschichten und zwei Gedichte trug die Schauspielerin vor. Dabei zog sie die Zuhörer in die Welt der amerikanischen Schriftstellerin, die zeitlos und gegenwärtig Lesung zugleich ist. Nicht zuletzt ihre eigenen Erfahrungen aus den USA machten dies möglich: im Gespräch mit Bürgermeisterin Angela Spizig verwies Gesine Heinrich auf ihre persönliche Erfahrung mit den Vereinigten Staaten, wo sie während ihres Studiums einige Zeit lebte.

Gesine Heinrich studierte Philosophie und Literatur, Gesang und Schauspiel in Freiburg, Berlin und New York. Seit 1999 ist sie als freie Sängerin und Schauspielerin tätig sowie als Hörfunkautorin und Sprecherin für die ARD.

Mit der Lesung im Hotel Chelsea knüpften wir an die Tradition Dorothy Parkers an, die im Algonquin Hotel in New York residierte und schrieb. Das Hotel Chelsea in Köln seinerseits bezieht sich auf die Tradition des Hotels Chelsea in New York – einst Treffpunkt berühmter Schriftsteller – und öffnete unseren Gästen exklusiv seine Türen.

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