16.11.2010 · Köln · Excelsior Hotel Ernst
Musik & Gespräch
»Transatlantic Music«
Lewis Kaplan, Violinist, The Juilliard School, New Yorkim Dialog mit Louwrens Langevoort, Intendant der Philharmonie Köln.
Die „Chaconne“ von Johann Sebastian Bach gilt unter Violinisten als eines der schwierigsten Musikstücke. Welche Faszination von dem sich ständig wiederholenden Harmonieschema ausgeht, zeigte der amerikanische Musiker
Lewis Kaplan bei der „Transatlantischen Bach-Soirée“ am 16. November in Köln. Der weltberühmter Violinist und Professor an der renommierten Juilliard School in New York hielt auf Einladung des Amerika Haus e.V. NRW einen unterhaltsamen und informativen Vortrag im Excelsior Hotel Ernst.Im Gespräch mit Louwrens Langevoort, dem Leiter der Philharmonie Köln, erzählte Lewis Kaplan anschließend in lockerer Atmosphäre aus seinem Leben – von den Anfängen im Militärorchester über sein Studium
an der Juilliard School bis zu seinen aktuellen Auftritten als Solist und Dirigent in Europa, Asien und Nordamerika. Dabei stellte er sich auch den zahlreichen Fragen der Gäste.Anlass des Deutschland-Besuchs von Lewis Kaplan war eine Meisterklasse mit Studierenden der Kölner Hochschule für Musik und Tanz. Überzeugen von dem Ergebnis dieses hochkarätigen, transatlantischen Workshops konnte sich das Publikum beim abschließenden Bach-Doppelkonzert
eines Schüler-Quartetts. (da)Lewis Kaplan ist Professor für Violine und Kammermusik an der Juilliard School in New York City, wo er selbst auch ausgebildet wurde. Der berühmte Geiger gibt weltweit Konzerte, ist Mitglied vieler Musikjurys und lehrt an verschiedenen Musikhochschulen, wie z. B. am Royal College und an der Royal Academy in London, am Zentralen Konservatorium in Peking, am Seoul Konservatorium und an der Seoul Nationaluniversität, sowie in München, Prag, Madrid und Israel. Kaplan ist Gründer der Aeolian Chamber Players und des Bowdoin International Music Festival, dessen Orchester er als Dirigent leitet.

