17.06.2009 · Universität zu Köln · Albertus-Magnus-Platz
Konzert
»GEORGE CRUMB FESTIVAL NRW 2009«
"Music can be a fusion of so many diverse, almost contradictory elements"
(George Crumb)
Der US-Amerikaner George Crumb, eine Ikone unter den Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, wird dieses Jahr 80 Jahre alt. Aus diesem Anlass lud der Amerika Haus e.V. NRW in Zusammenarbeit mit dem Collegium Musicum der Universität Köln ein, den musikalischen Kosmos des Pulitzer Preisträgers Crumb zu erleben.
Anmutig-leise und verblüffend-exotische Klänge, sphärische Harmonien und pulsierende Rhythmen kennzeichnen das Schaffen George Crumbs. Wie kein anderer (er)fand George Crumb neue experimentelle Spieltechniken auf den "klassischen" Instrumenten, die die außergewöhnliche Klanglichkeit seiner Musik ausmachen. Besondere Instrumente wie chinesische Tempelgongs und Hackbretter kommen ebenfalls oft zum Einsatz, wie in "A Haunted Landscape" (1984).
Durch die Fusion dieser Techniken und die Fusion verschiedenster musikalischer Elemente entfalten sich bewegende, oft ungewöhnliche Stimmungen und nachhaltige Momente der Stille. Zahlreiche außermusikalische Einflüsse durchdringen sein Œuvre: Malerei, Mythologie, Literatur, Folklore, kosmische Phänomenen und vieles mehr. Die Musik kreist dabei um uralte gemeinsame menschlichen Erfahrungen, um Liebe, Zeit und Tod.
In diesem Jahr feiert George Crumb seinen 80. Geburtstag! Anlass genug, sein Werk in einem Festival von sechs Konzerten und einem Podiumsgespräch im Juni und November 2009 mit international gefeierten Künstlern zu würdigen. Hierfür kooperiert der Amerika Haus Verein NRW mit der Universität Köln und dem Studio für Neue Musik der Universität Siegen.

