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11.11.2010 · Münster · Universität Münster

Christian Wernicke, USA-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung

Vortrag & Diskussion

»Die USA nach den Midterm Elections«

mt Christian Wernicke, USA-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung

In welchem Maße die Amerikaner mit Barack Obamas Politik der letzten zwei Jahre einverstanden sind, zeigte sich am 2. November, als in den USA die Midterm Elections stattfanden. Seit dem Amtsantritt war dies die erste Möglichkeit für US-Bürger, sich politisch zu beteiligen. Dabei zeigte sich, wie es um Obamas Rückhalt in der Bevölkerung steht und wie sich der Kongress für die nächsten beiden Jahre zusammensetzt.

Christian Wernicke, USA-Korrespondent der Süddeutschen ZeitungChristian Wernicke kommentierte und analysierte den Ausgang der amerikanischen Kongresswahl eine Woche nach dem Ereignis. Die als Stimmungsbarometer dienende Wahl gab Aufschluss darüber, wie sich Senat und Repräsentantenhaus in den nächsten beiden Jahren zusammensetzen und welche Gestaltungsmöglichkeiten sich daraus für Präsident Obama ergeben. Welche Rolle spielt dabei die Tea-Party-Bewegung? Welchen Einfluss hat die neue Konstellation auf Obamas politische Agenda? Diese und weitere Fragen wurden im Anschluss an den Vortrag mit unserem Gast Christian Wernicke diskutiert.

Christian Wernicke, USA-Korrespondent der Süddeutschen ZeitungChristian Wernicke ist seit 2005 USA-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Washington, D.C.  Zuvor war er Büroleiter und Europakorrespondent der Süddeutschen Zeitung in Brüssel, wo er vor allem die Außen- und Sicherheitspolitik von der EU und der NATO analysierte. Bekannt wurde er als „Wende-Korrespondent“ für die Wochenzeitung Die Zeit, wo er zunächst aus der DDR, später aus den neuen Bundesländern berichtete.
Christian Wernicke erhielt unter anderem den Theodor-Wolff-Preis, den Bundespreis für entwicklungspolitische Berichterstattungen und den vom Europa-Parlament verliehenen "Premio Napoli" für einen Artikel über die Europäische Charta der Grundrechte.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Münster statt.

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