27.11.2008 · Essen
Podiumsgespräch & Lesung
„Bürgerland. Deutsche berichten von ihrem Amerika“
Über die Kritik an der amerikanischen Regierung gerät fast in Vergessenheit, dass die USA immer noch ein Land voller Freiheitsliebe und Bürgersinn ist. Die Amerikaner identifizieren sich mit ihrem Land und sie engagieren sich: von den Helfern im Präsidentschaftswahlkampf über die Netzwerke der Uni-Absolventen und die großzügigen Spender für Museen und Opernhäuser, bis zu den zahllosen Ehrenamtlichen in Nachbarschaftsprojekten und Kirchengemeinden.
Auch die deutschen Einwanderer, die in das Land kommen, das Sie durch Kinofilme, Fernsehberichte und eigene Reisen so gut zu kennen glauben, lassen sich vom amerikanischen Bürgersinn inspirieren. Sie erleben, wie empfänglich diese Gesellschaft für die Erfahrungen und Ideen der Einwanderer ist. Wie sehen diese Deutsche, die in den Vereinigten Staaten leben, dieses Land? Und wie beeinflussen ihre eigenen Erfahrungen die amerikanische Gesellschaft?
„Bürgerland. Deutsche berichten von ihrem Amerika“ von Christiane Feller erzählt ihre Geschichten und zeigt auf, wie sich Deutsche Auswanderer den amerikanischen Bürgersinn zu eigen gemacht haben und wie vielfältig sie sich in die Gesellschaft einbringen. Die USA sind nach wie vor ein Bürgerland: Ein Land, das vom Enthusiasmus seiner Einwohner geprägt ist, wo auch immer sie ihre ethnischen Wurzeln haben mögen.
Eine Kooperation mit der edition Körber Stiftung.

